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2. Platz für Kerschbaumer Gernot bei italienischer OL-Meisterschaft

Das österreichische Orientierungslauf Nationalteam verbrachte in der zweiten Maiwoche fünf Trainingstage auf dem italienischen Hochplateau Altobiane. In den orientierungstechnisch anspruchsvollen Wäldern rund um Asiago, wo auch die WM 2014 stattfinden werden, wurde intensiv an der Orientierungstechnik und an den koordinativen Lauffähigkeiten gearbeitet. Das Karstgelände zeichnet sich nämlich durch viele Steine und Felsspalten aus, wodurch der Waldboden nie aus den Augen gelassen werden sollte. Während dem Laufen dann auch noch die Karte zu lesen, ohne durch den Wald altzu stolpern, stellt die hohe Kunst des Orientierungslaufens dar.

Burgenlands Orientierungslauf-Aushängeschilder vom HSV Pinkafeld nützten diese Möglichkeit auch, um gezielt an ihrer Weiterentwicklung zu arbeiten. Zum Abschluss des Trainingslager nahm das Team auch an den italienischen Mitteldistanz-Meisterschaften teil, die auch zur Weltrangliste zählten. Nachdem alle ÖsterreicherInnen die Qualifikationshürde erfolgreich gemeistert hatten, wollte man auch im Finale den ItalienerInnen Paroli bieten. Das Wettkampfgelände zeichnete sich durch viele Geländekonturen aus, unzählige kleine Hügeln und Senken säumten den Wald, die Belaufbarkeit erwies sich aber als deutlich besser als in den Trainings, weil nur vereinzelt Steine am Waldboden lagen.

Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld), der lange Zeit in Führung lag, musste sich erst dem zuletzt gestarteten Südtiroler Klaus Schgaguler geschlagen geben. „Trotz strömenden Regens machte es sehr viel Spaß den Wettkampf zu bestreiten, weil man orientierungstechnisch ständig gefordert, konzentriert und sicher durch den Wald zu orientieren. Natürlich wollte ich gewinnen, aber auch mit dem zweiten Platz kann ich gut Leben“, meinte „Kerschi“ zufrieden nach dem Lauf. Platz drei ging an einen weiteren italienischen Spitzenläufer, Michael Mamleev. Den guten achten Rang belegte Martin Binder (HSV Pinkafeld). Die Vereinskollegen Markus Lang und Helmut Gremmel belegten die Plätze 14 und 19.

 

Mit Sportgruß
SCHUH Richard                                                                                                                                                      
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