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Sotschi war eine (Medaillen–)Reise wert:

1 x Silber + 2 Bronze für unser ÖHSV–Trio

Text: RegRat Kurt Ahammer

Die XXII. Olympischen Winterspiele an der russischen Rivera, in Sotschi, sind seit 24. 2. 2014 (Olympia–)Geschichte. Landertinger, Eder und Bieler sorgten mit 3 x olympischem Edelmetall für die bisher erfolg–reichste ÖHSV–Bilanz bei Olympischen Winterspielen! Seit Sotschi ist Zgf Landertinger mit seinen 26 Jahren der erfolgreichste österreichische Biathlet der Geschichte – sein (Erfolgs–)Hunger ist aber noch lange nicht gestillt! Das ÖHSV–Trio sorgte vor Ort und für die Fans vor der Glotze, für Spannung pur. Und unser „Mister Biathlon Austria“ hatte es nicht leicht. „Ja, das Wetter“ machte ihm einen gewaltigen Strich durch die olympische (Biathlon–)Rechnung.

Aber schön der Reihe nach:

► Zgf Dominik Landertinger (HSV Hochfilzen) bewies Nerven und gewann gleich zum Biathlon–Auftakt im Sprint über 10 km „Silber“, mit nur (!) 1,3 Sekunden, hinter dem Norweger Oldie, Ole Einar Björndalen, der sich mit dieser und der zweiten Goldenen in der Mixed–Staffel (erstmals im Olympiaprogramm), zum erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten der Winterspiele mit 8 x Gold, 4 x Silber und 1 x Bronze, krönte.

Den Grundstein zu Silber legte Landertinger mit einer starken Laufleistung und cleveren, coolen Vorgehen am Schießstand. Denn manchmal macht es am Schießstand durchaus Sinn, das Feuer für einen kurzen Moment einzustellen, um nicht im Eifer des Gefechts über das Ziel hinauszuschießen.

  Fotos: Vzlt F. Berger (3)
Die Vize Franz Berger
und Wolfgang Korosec
(li) waren Landis erste
(Silber–) Gratulanten


„Landi“ hat es uns im Biathlonstadion von Laura in Krasnaja Poljana vorexerziert. Er nahm sich nach beim liegend Schießen nach dem zweien Schuss eine Auszeit von mehreren Sekunden, um sein Visier neu einzustellen.

Nach 10 km in der Loipe und 10 Volltreffern, ließ er die Konkurrenz hinter sich. Nur Björndalen konnte er mit seinem Schlussspurt nicht mehr abfangen.

Landertinger vergoss Freudentränen nach dem Silbercoup und erklärte sein Erfolgsrezept so: „Ich hab´ mir gedacht: Scheiß drauf, das ist ein Rennen wie jedes andere – egal ob es Olympia ist. Vielleicht war die Lockerheit das Geheimnis“.

► Wieder nur „Blech“ über 20 km für Zgf Simon Eder (HSV Saalfelden).
Ganz 3,3 Sekunden fehlten dem 31jährigen Saalfeldner auf´s Stockerl. Wie schon 2010 in Vancouver in der Verfolgung, landete der sympathische Loipenjäger auf dem undankbaren 4. Platz. Aber immerhin hat er sich über die 20 km gegenüber Vancouver verbessert, da errang er Platz 6.

„Es ist bitter. Der Fehlschuss war unnötig; sonst wär´s sich sicher ausgegangen“, ärgerte sich Simon und Landertinger fehlten 8 Sekunden auf einen Stockerlplatz und ihn hat´s dann so richtig angezipft. „Es war nicht mein Tag, obwohl das Schießen perfekt war“.

Nur Sekunden und Zentimeter …
… liegen zwischen Gold und Blech, Lust und Frust, zwischen Hero und Zero.
Diese Binsenweisheit der Loipenjäger mussten unsere Athleten in der Verfolgung (12,5 km) schmerzhaft zur Kenntnis nehmen.

Die erhoffte Medaille war vor dem letzten Schießen im Visier. Seite an Seite mit dem führenden Franzosen Martin Fourcade – dem späteren Olympiasieger – haben beim letzten Schießen im Eifer des Gefechts sowohl Landertinger, als auch Eder, Fehlschüsse produziert.

In der Endabrechnung landete Simon Eder auf Platz 8 mit 2, und Dominik Landertinger, mit 3 Fehlschüssen, auf Rang 10.

„Es war brutal. Die Belastung einfach zu groß und man Körper war am Schießstand sehr unruhig“, resümierte Landi.

Vize Berger hatte keinen guten Draht …

… zum Wettergott für den 15–km–Massenstart gewählt. Wahrscheinlich hat der Herr IBU–Renndirektor & Präsident des HSV Hochfilzen, die falsche Nummer da wischt!
Man kann sich ja bei den Handys schon einmal verwählen; jedenfalls musste wegen Nebel gleich 3 x verschoben werden. Ja, sogar eine Absage stand im Raum. Doch dann ging´s sich doch noch aus. Wohlgemerkt bei widrigen Bedingungen mit nassem Schnee und tiefer Loipe.

Dass war nichts für unser HSV–Duo. Landertinger wurde 7. mit 2 Fehlschüssen, obwohl er dem Franzosen Fourcade ein Haxel stellen wollte. Sein geplantes Unternehmen ist jedenfalls missglückt. Ebenso das von Eder mit Rang 16 und 4 Fehlschüssen.

Landertinger hatte am
Schießstand das Visier
auf Bronze eingestellt


 

Am Schlußtag am Stockerl!
Zgf Dominik Landertinger + Zgf Simon Eder, schafften im (Staffel–)Quartett über 4 x 7,5 km, mit Christoph Sumann und Daniel Mesotitsch „Bronze!

2010 in Vancouver war´s noch Silber. Doch die „Bronzene“ von Sotschi glänzt für unsere Loipenjäger wie Gold!

  Für unsere Loipenjäger
strahlte (Staffel–)
Bronze wie Gold


Der Staffelbewerb war wirklich nervenzerfetzend: Nach 27,5 von 30 Kilometern und 35 von 40 Scheiben kommt es im dramatischen Staffelrennen zum Shoot–Out um die Medaillen.

Norwegen, Russland, Deutschland und Österreich zeitgleich am Schießstand – ein Team muss da am Ende leer ausgehen!

Der Deutsche Schempp schießt null, der Russe Schipulin ebenfalls fehlerfrei. Landi geht mit einem Nachlader in die Schlussrunde und der Norsker Svendsen verballert sich in die Strafrunde. Damit ist klar: Österreich holt nach 2010 die zweite Staffel–Medaille.

Das Rennen war gleich zu Beginn sehr schnell. Wirklich nichts für schwache (Biathlon–) Nerven!" Und am Ende jubelt Eder der als 5. an Landertinger übergab: „Jetzt hab´ ich doch noch die Medaille“ und Schlussläufer Landi legt noch drauf: „Bronze ist ein
Wahnsinn. Auf den letzten Metern war ich froh, dass keiner mehr hinter mir war“.

„Spasiba Bolschy“ und Doswedanye
Unser „Mister Austria Biathlon“, Vize Franz Berger, war „unser“ 4. Mann in Sotschi. Leistete als IBU–Renndirektor ausgezeichnete Arbeit und zog exklusiv für uns (Biathlon–)Bilanz:
„Das waren olympische Winterspiele in Perfektion für Biathlon.

Die russischen Gastgeber setzten alles daran dass die Medaillen fair, gerecht und unter professionellen Bedingungen vergeben werden konnten.

Foto: K. Ahammer
Vzlt Franzi Berger
zog als IBU–
Renndirektor eine
positive (Olympia–)
Bilanz

 

Die warmen Temperaturen, bis zu + 16°, verlangten den sporttechnischen Offiziellen einen großen Arbeitseinsatz ab, um gute und gleichmäßige Bedingungen zu schaffen.

Ein kleiner Spielverderber am Sonntag, den 15. 2., war der starke Nebel, der den Massenstart der Männer nicht programmgemäß starten ließ.

Beim dritten Anlauf dann, am Dienstag am Nachmittag, ließ vorerst nochmals den Adrenalin–Spiegel hochsteigen, aber mit einer guten Juryentscheidung klappte es doch noch.

Alle Biathlonbewerbe haben sich in der Spannung und Ablauf selbst übertroffen. Der spannendste Bewerb war natürlich die Herrenstaffel – das 8. und letzte Schießen war wie ein Krimi!

Man wusste – einer wird den „schwarzen Peter“ ziehen und es war so, dass Österreich am Podest stand und die wohlverdiente Bronzene mitnehmen durfte.

Die Spiele in Sotschi waren ausgezeichnet organisiert, perfekte Logistik, freundliche und gut geschulte Mitarbeiter in allen Bereichen. Bleibt nur zu sagen „Spasibi Bolschy“ und Doswedanye!“

  Foto: MilKdo T/Vzlt Hörl
Christoph Bieler holte
von Sotschi seine 3.
Olympiamedaille ins
Heilige Land Tirol; nach
Gold in Turin diesmal in
Bronze


Szenenwechsel von …
… den Loipenjägern zu den Nordischen Kombinierern. Und hier mischte Christoph Bieler (HSV Absam–Bergisel) bereits zum 5. Mal bei Olympischen Winterspielen mit – und seine Medaillenbilanz bis Sotschi mit Bronze im Mannschaftsbewerb 2002 in Salt Lake City und Gold im Mannschaftsbewerb 2006 in Turin, ist ja auch nicht von schlechten Eltern.

In Sotschi hatten unsere Kombinierer in den Einzelbewerben auf der Groß– und Normalschanze schlechte (Kombi–)Karten.

Und wie schon 2002 und 2006 wendet sich auch 2014 das Blatt zu Edelmetall im Mannschaftsbewerb.

► Das (Kombi–)Quartett mit Christoph Bieler, Lukas Krampfer, Bernie Gruber und Maria Stecher, gewann „Bronze“ und damit die 300. Olympia–Medaille für Österreich bei Sommer– und Winterspielen.

Den Grundstein für den erhofften Medaillengewinn legte Christoph beim Springen mit 133 Meter und einer super Leistung auf der Loipe.

Die ÖHSV–Medaillenbilanz …
… bei Olympischen Winterspielen kann sich sehen lassen. Dafür verantwortlich zeichnen 5 HSV–Athleten von Ernst Vettori (1992) bis Dominik Landertinger, Simon Eder & Christoph Bieler (2014).

Nun schön der Reihe nach:

 

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