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Sensation in der Mixed–Staffel

Kontiolahti: Flops & Enttäuschung

Text: RegRat Kurt Ahammer

 


Wenn´s net laft, dann laft´s net!

Immer kann man nicht gewinnen oder auf´s Stockerl. Diese „alte“ Weisheit mussten leider unsere Loipenjäger bei der diesjährigen Biathlon–WM in Kontiolahti zur Kenntnis nehmen.

In Finnland haben sie alles versucht. Tapfer auf Loipe gekämpft. Am Schießstand leider das Visier nicht immer optimal eingestellt.

Das ist das Los der Loipenjäger!

Nicht aufgeben, sie beherrschen ihr sportliches Metier trotzdem meisterlich!



Gleich im ersten Bewerb, der Mixed–Staffel (2 Damen/2 Herren) gab´s die heimische Biathlon–Sensation mit Rang 5 und 1:00,3 Minuten Rückstand auf die Sieger der Tschechischen Republik mit Veronika Vitkova, Gabriela Soukalova, Michal Slesingr und Ondrej Moravec.

Der weiche, tiefe Schnee, sowie Temperaturen über dem Gefrierpunkt, machte es allen 26 Mannschaften, die in der Mixed–Staffel an den Start gegangen waren, schwer. Das Laufen glich mehr einer langen Schinderei durch tiefen Sand als dem Gleiten über kompakten Schnee. Es gab nahezu keinen Streckenteil ohne tiefe Spurrillen. Und der immer stärkere Schneefall – mit leichtem Wind – sorgte dann beim Schießen für den Rest.

 
Fotos: K. Ahammer (2)
Sam machte als Schlussläufer alles klar

 

Die heimische Loipenjäger–Quartett, Luise Theresa Hauser/Katherina Innerhofer/Zgf Sven Grossegger/Zgf Simon „Sam“ Eder (beide HSV Saalfelden), setzte alles auf eine Karte. Und sie hatten die richtige gezogen. Nur 3 Nachlader, davon einer von Grossegger, sowie eine super Lauf– und lupenreinen Schießleistung von „Sam“, machten die Sensation perfekt.

Meister am Schießstand

Eder und Hauser hatten die schwere Loipe im Griff und am Schießstand ihr Visier super eingestellt. Nur Innerhofer musste 2 x und Grossegger 1 x nachladen. Dafür war der Saalfeldner Eder „der Meister“ am Schießstand!

  Fotos: Gerald Sonnberger (3) Svens WM–Premiere war nicht 100 %ig optimal mit einem Nachlader

Im Herren–Sprintbewerb über 10 km gingen dann alles schief und beim dritten Bewerb, der über 12,5 km Verfolgung spielten die HSV–Loipenjäger ihr Können aus, obwohl sie aus relativ aussichtslosen Position starten mussten.  

Eder, nach einem völlig verpatzten Sprint, mit 4 Fehlschüssen, verbesserte sich mit nur einer Strafrunde um 34 Plätze und landete im Endklassement auf Rang 12.

Landertinger verbesserte sich um 24 Plätze, mit 2 Fehlschüssen (= 2 Strafrunden) und beendete die Verfolgung auf Platz 15.

Landi: „Jetzt heißt locker bleiben!“

Ja, so kann´s gehen. Aber noch war nicht aller Tage Abend. Landi, Sam & Sven waren für die nächsten Bewerbe mehr als zuversichtlich, „denn mit dem 20–km–Bewerb fängt die WM für uns neu an, ab da geht´s erst so richtig los“, erklärte Landertinger den Journalisten! Dann  kam die große 20–km–Pleite.

Landis–Optimismus wurde schon im20–km–Bewerb Lügen gestraft

 

Eder legte eine gute Leistung in die Loipe. War schneller als der Silbermedaillengewinner Emil Hegle Svendsen (NOR), der „Lucky Luser“, das Maß aller Dinge am Schießstand der vergangenen Jahre, vergeigt seine große Medaillen–Chance bei seiner Lieblingsbeschäftigung mit 3 Strafminuten (= 3 Fehlschüsse) und die waren zu viel für eine Spitzenplatzierung. So reichte es in der Endabrechnung nur für Rang 20. Dennoch war Sven bester Österreicher, den Landi belegte mit 2 Strafminuten Rang 28 und hat sich von seinem weihnachtlichen Grippevirus noch nicht so recht erholt. „Ist wohl in Form, brachte diese aber in Kontiolahti nicht auf die Loipe“ (© ORF Co–Kommentator Christoph Sumann).

Teamneuling, Sven Grossegger, konnte auch nicht mehr für ein besseres Happy End sorgen. Hatte bis zum letzten Stehendschiessen 15 x getroffen, packte dann doch noch 2 Strafminuten aus, und musste sich mit Platz 29 zufrieden geben. Somit hoffte unser HSV–Trio auf den

4 x 7,5 km Staffellauf  und Eder & Landi durften nach der Pleite auch noch auf  den 15–km–Massenstart, auf (Loipenjäger–)Glück hoffen. 

Resümee:
„Der nächste Keulenschlag für unsere Biathleten“ titelte die Krone, denn unsere Herrn Zugsführer + Daniel Mesotitsch, konnten im Rennen um die 20–km–Medaillen nicht eingreifen. Waren meilenweit davon entfernt.

 

Landi & Co. hatten in der Staffel mehr als nur Pech – trotz guter Leistung des HSV–Trios

Staffel–Pech oder mehr?

Wie vor 2 Jahren in Nove Mestro musste sich das heimische (Staffel–)Quartett mit Rang 5 begnügen.

Gleich der Startläufer Mesotitsch kassierte eine Strafrunde – damit waren die Medaillen–Träume ausgeträumt, obwohl die 3 HSV–Loipenjäger eine tolle Leistung boten, von Platz 14 noch auf Rang 5. Doch auch bei ihnen ging nicht alles glatt. Ein Sturz von Eder. „Schade, das hat wertvolle Sekunden gekostet“, ärgerte sich Jungpapa Sam aus Saalfelden und dazu kamen bei Landi und Sven noch 4 Nachlader dazu.

In der Endabrechnung fehlten dem Österreicher–Quartett auf Sieger Deutschland 54,8 Sekunden und auf einen Stockerlplatz 21,2. Trotzdem: „Es war ein gutes Rennen. Das Tempo war von Anfang an sehr hoch. Das hat viel Kraft gekostet, die am Schluß gefehlt hat“, war Grosseggers enttäuschter Kommentar.  

„Der Ofen ist aus“, …

… resümierte Landi nach dem Massenstart, wo besonders „Sam“ Eder bis zum letzten Schießen noch auf Medaillenkurs lag, doch dann machten ihm 2 Fehlschüsse einen Strich durch die Medaillenrechnung; 3 waren es in der Endabrechnung! Und so musste sich der Saalfeldner mir Rang 19 begnügen.

Dem Weltmeister 2009 im Massenstart, Zgf Landertinger, ging´s nicht viel besser. Ebenfalls 3 Fehlschüsse und das extrem zähe Rennen machten dem Hochfilzner zu schaffen. „Jetzt ist einmal Schluß und ich lasse das WC–Finale aus“, war sein nüchterner Kommentar.

Die zwei grippalen Infekte zum Jahreswechsel hatten Landi heuer nicht und nicht so richtig in Form gebracht. Soll keine Ausrede sein, er ist und bleibt auch nach dieser verkorksten Saison Österreichs „bester Biathlet alles Zeiten!“ 

Beim Abstecher in Sibirien, …

… dem BMW Weltcupfinale 2014/15, in Chanty–Mansijsk (RUS), kämpften die Herren verzweifelt um den 6. Startplatz für den WC 2015/16. D.h.: Sie mussten die Tschechen überholen. Aber alles nützte nichts Es lief wieder nicht nach Wunsch unserer Loipenjäger und der Franzose Martin Fourcade (1.042 Pkt.) krönte sich mit seinem 4. Weltcup–Gesamtsieg in Folge zum weltbesten Biathleten und zog mit seinem Landsmann, Raphael Poiree gleich.

 

Fourcade schafft wie Marcel Hirscher den WC–Vierer–Pack“ in Folge

Bemerkenswert: So einen „Vierer–Pack“ schaffte nicht einmal der 6–fache Gesamtsieger, Ole Einar Björndalen (NOR).
Schlussendlich gab´s einen versöhnlichen Schlusspunkt im 15–km–Massenstart durch Zgf Simon „Sam“ Eder mit Rang 5, und somit sein drittbestes Saisonergebnis trotz 2 Fehlschüssen und Julian Eberhard (HSV Saalfelden) sorgte mit Rang 16 für eine „kleine“ Sensation! „Der 5. Platz war extrem wichtig für mich und das gesamte Team“, strahlte Eder im Ziel und landete als bester Österreicher in der WC–Endabrechnung mit 521 Punkten auf Platz 15.  22. wurde Landertinger (412 Pkt.), 47. Eberhard mit 127 und Grossegger schaffte trotz Kurzeinsätze in der abgelaufenen WC– Saison, immerhin noch 91 Punkte und Platz 57.

Biathlon Foto: OK Hochfilzen/C. Einecke Zgf „Sam“ Eder, der „Lucky Luser“ am Schießstand der letzten Jahre, hofft 2015/16 auf eine bessere Trefferquote

 

Zufriedene Gesichter im heimischen Lager der Loipenjäger sah man in der verkorksten Saison 2014/15 wenige. Einziger Lichtblick in diesem Weltcupwinter sind überraschend unsere Biathletinnen, die in der kommenden Saison mit fünf statt bisher nur drei Österreicherinnen im Weltcup an den Start dürfen.

Ja, Vize „Don Alfredo“ Eder (HSV Saalfelden) war im Gegensatz zu Reinhard Gösweiner, Österreichs Nationaltrainer, zufrieden, denn seine Mädels aus Weißrussland waren erfolgreicher als Gösweiners Team.       

 Aber …
… die Hoffnung stirbt zum Schluß.

So ist zu hoffen, dass es spätestens bei der WM 2016 in Oslo für unsere Loipenjäger besser läuft, denn 2017 geht´s ja in Hochfilzen bei der Heim–WM (8. 2. – 19. 2.) im „modernsten Biathlonstadion der Welt“ um alles.

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