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Vom Feindbild zum kongenialen Partner

Über 40 Jahre ÖHSV–Dessert am Tisch

Text: RegRat Kurt Ahammer

 

Fotos: K. Ahammer (2)

Vom ÖHSV-Präsidenten, Gen Mag.
Edmund Entacher, serviert …

 

Am 19. Oktober 2007 feierte der Österreichische Heeressportverband (ÖHSV) – Sportverband des Bundesheeres –, sein 40jähriges Jubiläum.

Seit nunmehr über 40 Jahren werden die HeeressportDesserts zur Hauptspeis des militärsportlichen 5–Hauben–Menü: „Leistungssportförderung des Bundesheeres“, abgestimmt auf sportliche Gaumenfreuden serviert. Da lohnt sich schon ein Blick auf die Spezialitätenkarten mit dem  Tullnerfelder Hantelstangerl, Zillenroulade, Eisstocktaubenbecher mit heißer Liebe, Biathlonfrappé, Schützenstriezel mit Pulverstreusel, OLWaldbeerenallerlei, Tanzbaguette, Kegelmix, Tischtennisbiskuit, Tennisstrudel, Kickersouvlaki, Jiu JitsuBuchtel, Marc AurelParfait, Triathlonschokotörtchen, Hupfergugelhupf, Orientierungstauchermousse, marinierte Fünfkampfschoten in militärischer oder moderner Variation sowie Loipenstanizel!

Wir haben den heeressportlichen Haubenköchen exklusiv über die Schulter geblickt. Verraten kein militärisches (Rezept)Geheimnis. Es ist ja keines à la Sachertorte. Dafür international bekannt wie diese und die Mozartkugeln.

 

 

 

Die Zutaten:

> Engagierte, sportlich motivierte Offiziere, UO‘s, Soldaten, Beamte, VB und
> deren Familienangehörige und Freunde.
> Nutzung der militärischen Infrastruktur.
> Nutzung der militärischen Infrastruktur.
> Organisation von Sportveranstaltungen.

 

Zubereitung:

> Heeresangehörige und Zivilpersonen aller Altersklassen für den Leistungs– bis Breiten– und Freizeitsport zu begeistern.
> Errichtung eigener (Sport–)Infrastruktur.
> Angebot einer breit gefächerten Dessertpalette von A – Z, inclusive gesellschaftspolitischer Aktivität.

 

Renommierte Gastrophilosophie ...

... in der metaphorischen Beurteilung: Bedeutender Beitrag des Heeressports zur internationalen Kulinarik im globalen FastFoodGeschäft. Einmalig, flaumig cremig geschlagen zu einem exquisiten Meisterstück mit einem Duft der jedes Sportlerherz höher schlagen lässt. Saftig, überaus frisch, fein balanciert mit kräftigem Aroma.

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  … mundet das leckere ÖHSV-Dessert auch
unseren Jüngsten.

In Summe: Zartes eloquentes Fruchtspiel am Gaumen als wahrer Genuß für (Sport–)Feinschmecker, kam es erstmals 1954 in der Innsbrucker Klosterkaserne, nach gemeinsamer Rezeptur von Mjr Karl Ruef, Hptm Alfred Schreiner, OStv Gregor Ausserhofer & Co., auf den Sportlertisch.

Neue (Sport–)Köche in Graz, Salzburg und Wien servierten bald das Tiroler Heeressport–Dessert mit lokaler Zugabe. Ähnlich dem Wiener Schnitzl und Eintopf aus der Gulaschkanone kam es in Österreichs Kasernen auf den sportlichen Speiseplan. So auch im Verteidigungsministerium am Wiener Franz Josefs Kai und als es Bundesminister HR Dr. Georg Prader erstmals serviert wurde, war die (Minister–)Begeisterung groß.

Resultat: Ministerbefehl, dieses im Bundesheer vom Boden– bis zum Neusiedlersee aufzutischen und am 9. 12. 1965 flatterte Mjr Franz Leidl (BMLV/AusbB) der ministerielle Küchenauftrag, das Tiroler Heeressport–Dessert in allen Kasernen zu präsentieren und daraus ein ÖHSV–Dessert zu kreieren, auf den Tisch.

Am 19. Oktober 1967 konnte Leidl im Theatersaal der Wiener MariaTheresienKaserne bei der ÖHSVGründungsparty das Dessert servieren, obwohl bei der Zubereitung die österreichische (Sport–)Konkurrenz versuchte, es kräftig zu versalzen; auch vor Pfefferkörner nicht zurück schreckte.

Vergeblich. Es wurde serviert. Alle stürzten sich mit einem Heißhunger darauf. Lobten „Chefkoch“ Mjr Franzi Leidl und seine (Küchen)Gründer Bgdr Karl F. Lütgendorf & Co. über den grünen Klee.

Leidls ÖHSV–Kreation war sensationell. Machte Appetit auf mehr und der heeressportliche Küchenboom entwickelte sich zu einem kulinarischen Flächenbrand.

GdA Werner Vogl übernahm am 19. 10. 1967 als Chefkoch das Kommando und zauberte mit seinem Küchentrupp Dessert um Dessert aus der ÖHSVKüche.

MinR Dr. Oskar Zlamala (1971 – 1974) und GM Ernest Bernadiner (1974 – 1978) führten sie von Haube zu Haube mit ihren Meisterköchen Obstlt Leidl, Bgdr Dipl.Vw. Walter Matal, der auch noch unter Küchenchef Bgdr Rudolf Striedinger (1978 – 1988) hinterm Rührboy in der Küche werkte.

Nach dem Villacher Chefwechsel 1988 von Striedinger zu Divr Karl Majcen (bis 1999) wurde es immer begehrter. Das Küchentrio Majcen, Divr Dr. Friedrich Hötzl und RegRat Oberst Bruno Binder versüßte es mit Fingerspitzengefühl zur zuckersüßen Gesprächsplattform mit verstärktem wehrpolitischen Aspik für sportlich Gleichgesinnter im Sinne der umfassenden Landesverteidigung. Damit mutierte es zum Bindeglied und Brückenbauer Zivilbevölkerung – Bundesheer mit sportlicher Schlagkraft, zu dem Generalsekretär Kurt Ahammer 12.556 Tage als Maître de plaisir das administrative und mediale Schlagobershäufchen beisteuerte.

Teamarbeit mit Auszeichnungen

Resümee: Starke Teamarbeit, auf die Gen Dr. Hötzl (1999 – 2003) seine Küchencrew auf die bewährten Rezepte einschwor. Als jedoch mit 1. Dezember 2002 die ÖHSV–Küche auf (Scheibner–)Weisung vom Bundesheer abgenabelt wurde, schmeckte es nicht mehr so lecker. Dennoch verloren die Chefköche unter Commander Gen Mag. Roland Ertl nicht die Freude an der heeressportlichen Küchenarbeit. Ihr persönliches Engagement ist mit einer Hundertschaft an „ehrenamtlichen Haubenköchen“ ungebrochen und wenn Darabos (Minister–)Prognose vom 20. Juni 2007 im Wiener Schloß Laudon Realität werden sollte, stehen sie bald wieder gemeinsam in der militärsportlichen Truppenküche am Herd. Denn seit Dezember 2002 fehlt dem militärsportlichen 5–Hauben–Menü die feine (Dessert–)Exotik, die im Lauf von 4 Jahrzehnt komplexer, druckvoll und mineralisch charmanter wurde! Ausgezeichnet mit 2 x Olympiagold (Courchevel 1992 durch Zgf Ernst „Vettel“ Vettori auf der Normalschanze sowie 2006 in Turin durch Zgf Christoph Bieler im Teambewerb/Nordische Kombination) + 1 x Silber (1992 Teambewerb/Skispringen durch Vettori/Felder) und 1 x Bronze (2002 in Salt Lake City durch Bieler im Teambewerb/Nordische Kombination).

Mit dem „SPORT Cristall 2001“ wurde es als das innovativste Sportplatz–Dessert Österreichs (höchstpersönlich aufgetischt von ÖHSV–Präsident Gen Dr. Hötzl ins Suva Reka/Kosovo) durch die Österreichische Bundes–Sportorganisation, plus Förderpreis des Bundesministeriums für öffentliche Leistung und Sport, ausgezeichnet.

Besonders stolz ...

... blicken die heeressportlichen Haubenköche auf die nunmehr über 40jährige Erfolgsstory zurück. Ebenso auf die Tatsache, dass sich der ÖHSV rasant vom Feindbild des Sports zum kongenialen Partner entwickelte. Einschließlich der sportlichen Kreationen in den sogenannten „Randsportarten“ als Gaumenfreude für die Soldaten des Bundesheeres als Anreiz für die „tägliche Stunde des Sports“ hoffen sie, auch im „5. Jahrzehnt ÖHSV“ Spitzen, Leistungs und Breitensport aus der ÖHSVKüche servieren zu können, wobei sie kulinarisch auf Kalorien und exquisites HeeressportDessert puncto Nachwuchs größten Wert legen.

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