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Der ÖHSV von der 1. Republik bis heute

Text und Bilder von  RegRat Kurt Ahammer


Langes Epos ist nicht unser Bier. Ein Statement sei erlaubt. Erfüllt doch der Österreichische
Heeressportverband (ÖHSV) seine Funktion als Dachverband & „Sportverband des
Bundesheeres“, gekoppelt mit dem „dienstlichen“ Sport, inclusive Förderung des
österreichischen Spitzen– und Leistungssport im Wege des Heeres–Sportzentrum (HSZ), mit

Bravour.


Nicht erst heute, bereits in der 1. Republik haben „sportliche grünealt
Hände die ersten Heeressportsamen gepflanzt“, und bereits Ende
1921 erblühten die ersten Heeressportröschen mit Gründung von
Sportklubs einzelner Truppenkörper, die rasch – besonders in den
größeren Garnisonsstädten – lokale (Sport–)Bedeutung erlangten.

In Graz, Innsbruck und Wien schossen Garnisonssportvereinigungen
(Garn.Sp.V.) wie Schwammerln aus dem Boden. So
unterhielt z.B. 1921 der Garn.Sp.V. Innsbruck eine Handball–,
Fußball– und Fechtsektion, sowie 1926 der Heeressportclub Wien 4
Sektionen (Fußball, Schach, Schwerathletik, Schwimmen).

Weitblickend erkannte man im Wiener Kriegsministerium die
Bedeutung, die einer geregelten sportlichen Ausbildung für den
Soldaten, sowie deren freiwilligen Sportaktivitäten, unmittelbar
und für die Wehrfähigkeit eines Volkes mittelbar zukommt. Überlegte
nicht lange, denn die Entwicklung war unaufhaltsam.


Das Resultat: 1930 wurde der Österreichische Heeressportverband (Oe.H.Sp.V.), mit Sitz im
ehemaligen Kriegsministerium, ins Vereinsregister (17. 9. 1930) eingetragen und seine
Gründung vorweg am 31. 8. 1930 mit einem großen Sportfest in Wien/Freudenau gefeiert.

Insgesamt zählte der Oe.H.Sp.V., gegliedert in Gaue, 40 Garn.Sp.V. und die Organisationsstruktur
war ähnlich aufgebaut wie heute. An der Spitze der Oe.H.Sp.V., nachgeordnet die
einzelnen Gauvorstände und diesen untergeordnet die Vereine in den Garnisonen.

So erfolgreich die Sportsoldaten des Oe.H.Sp.V., wie z.B. Huber, Oblinger, Zumpe (Radfahren),
Leitgeb, Leben (LA/Geländelauf), Martinek (Boxen), Kaschka (Fechten), Ing. Stiepl
(Eisschnelllauf), Walcher (Ringen), Marecek (Zillenfahren), Schwarz (Turm– und
Brückenspringen in voller Rüstung), auch waren und sich innerhalb von 8 Jahren eine
beachtenswerte (Sport–)Stellung sicherten, zog er sich aufgrund der politischen Vorgänge
Mitte der 30er Jahre, ab 1935 aus militärischen Gründen aus dem zivilen Sportleben zurück
und verlegte seinen Schwerpunkt auf interne Wettkämpfe. 1938 wurde die (Sport–)Akte
Oe.H.Sp.V. geschlossen.


In Innsbruck 1956 vom Dornröschenschlaf wachgeküsst
Die Aufstellung der B–Gendarmerie in den 50er–Jahren ermöglichte, den unfreiwilligen
Dornröschenschlaf des Heeressports zu beenden.

1954 wurde von der Grenzschutzabteilung 7 ein Sportverein mit Sitz in der damaligen
Innsbrucker Klosterkaserne ins Leben gerufen und nach Aufstellung des Bundesheeres der 2.
Republik 1956 der HSV Tirol als erster Heeressportverein (HSV) gegründet.

alt


Vereinsgründungen in Graz, Salzburg und Wien folgten. Daraus entwickelte sich eine
landesweite Rosenpracht wie sie die heimische Sportszene bisher nicht kannte. Offiziere und
UO´s begannen laut über die Gründung einer Dachorganisation nachzudenken. Dies sorgte für
Nervosität bei den etablierten Bundes–Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und UNION, da sie die
Entstehung eines Sportverbandes, ähnlich der die internationale Sportszene beherrschten
Militärsportclubs des Ostblocks, sowie Verlust, bzw. Kürzung staatlicher Förderungsmittel
aus dem Sporttoto, befürchteten. Ebenso den Abgang ihrer sportlichen Vorzeigeathleten.


Dr. Prader Taufpate – Mjr Leidl Vater des ÖHSV
Von 1957 – 1965 gab´s Gespräche am laufenden Band.alt

Angriffe und Vorbehalten wurden in den Wind
geschlagen. Misstrauen im Eilzugstempo abgebaut.
Jedoch mit dem amtlichen Gründungsauftrag in Form
einer Ministerweisung (9. 12. 1965) durch Bundesminister
HR Dr. Georg Prader, ging der Sturmangriff des
österreichischen Sports vom Neuen los. Auch politische
Interventionen konnten die Prader–Strategie nicht
aushebeln. Mjr Franz Leidl, Architekt des ÖHSV der 2.
Republik, räumte Hindernis um Hindernis aus dem
(Gründungs–)Weg. Verfolgte konsequent nach dem
Motto: „Da Papa wird´s scho´ richtn“, die Umsetzung
dieser.
Am 19. Oktober 1967 hat´s da Papa gerichtet und
Bundesminister HR Dr. Prader konnte unter Assistenz
von Bgdr Karl F. Lütgendorf (Leiter Gruppe Ausbildung
im BMLV), im Theatersaal der Wiener Maria–Theresien–

Kaserne, bei der konstituierenden Generalversammlung,
mit der Zielvorgabe, „die bisherigen guten Kontakte und Verbindungen zu den zivilen
Sportverbänden aufrecht zu erhalten“, den ÖHSV aus der Taufen heben. Und schon ab 20. 10.
1967 pflanzten die heeressportlichen Landschaftsgärtner Rosenstrauch um Rosenstrauch mit
dem Resultat: Der ÖHSV etablierte sich behutsam in der österreichischen Sportszene und
avancierte zur sportlichen Visitenkarte des Heeres. Avanciert als eine nicht mehr
wegzudenkende wehrpolitische Plattform durch das Gespräch sportlich Gleichgesinnter
über die Belange der Landesverteidigung.


Heute blühen die (ÖHSV–)Rosen vom Boden– bis zum Neusiedlersee. Jede Blüte – und sei
sie noch so klein – ist ein leuchtendes Zeugnis der blühenden Erfolgsstory des ÖHSV (siehe
Daten und Fakten
). Dennoch: Rosen & Dornen prägten die Gründungsphase und so kann´s
passieren, dass man sich beim Pflücken der duftenden Rosen noch heut´ an Kratzer holt.


altVerblüht ist die …
… in Innsbruck 1956 gepflanzte Polygold in Rum
(13. 9. 1976) mit rascher nachfolgender
Neupflanzung in den Tiroler Garnisonen.
Beziehungsweise die Wiener Punch–Rose mit dem
Aus des Heeres–Box–Club Austria in den 80er–
Jahren. Ebenso ein Jahrzehnt später die die Bella

Rosa in Kalsdorf.
In der Ära 1978 – 2003 …
… der Gartendirektoren „Striedinger – Majcen –

Hötzl“ wuchs der heeressportliche Rosengarten
prächtig.
Besonders die duftende 

* Mozart Rose mit der Gründung des ersten HSLValt
Salzburg (28. 6. 1980).
* Aigener Ennstalrose mit Beschluss der Neuorganisation
des ÖHSV (14. 6. 1991), unter Einbindung der HSLV als
Landes– und Verbindungsorganisation gegenüber dem
territorial zuständigen Militärkommando, Landesregierung,
Landes–Sportorganisation, sowie den Landesdach– und Fachverbänden,
sowie gegenüber dem ÖHSV ihrer HSV.
* olympische Vettel Red Gold auf der Normalschanze von
Courchevel (1992) und Bieles Tausendschön von Turin 2006
in der Nordischen Kombination.
* Blue Parfum mit der Gründung des neunten HSLV in Tirol
(12. 3. 1992).
* (Sportplatz–) Wunder–Symphonie von Suva Rekka im
Kosovo und Auszeichnung mit dem Sport Cristall 2001 als
das innovativste Sportprojekt des Jahres (16. 11. 2001).
Quelle: MilKdo Tirol/Vzlt Adi Redl
1992 strahlte die "olympische Vettel Red Gold" von der Normalschanze
in Courcheve.

Tendenz steigend!
So unter dem Motto: „Es ist besser, etwas wachsen zu sehen, alsalt
mitzuerleben, wie etwas stirbt“, entwickelte sich die Vereinszahl –
gegliedert seit 1992 in 9 Heeressport–Landesverbänden (HSLV) – in
den letzten Jahrzehnten von 18 auf über 100, mit mehr als 90
Sportarten in den Sektionen. Die der Mitglieder explodierte von
4.000 auf über 30.000 und die internationale Medaillenausbeute von
0 auf über 650.
Bei den Staatsmeister–, bzw. österreichische Meistertitel, schnellte
die Erfolgsquote – resultierend aus der gezielten Nachwuchsförderung
in den HSV – auf über 3.000.
Die Jüngsten aus der Rosenzucht, wie z.B. die Rose Samba &
Rock´n Roll, bzw. die Queue Romanze und Jiu–Jitsu Harmonie,
garantieren Steigerung der sportlichen Erfolgsquote.


Als Bauherr und (Veranstaltungs–)Weltmeister …
… haben die HSLV/HSV für Furore gesorgt. Internationale Sportevents wie der Kärnten
IRONMAN Austria, die Weltcupbewerbe und WM im Biathlonmekka Hochfilzen,
Internationale Mehrtage–OL`s und Senioren–Weltcup im Orientierungslauf, 2
Weltmeisterschaften im Ski–OL, der Geierlauf in der Wattener Lizum, der Marc Aurel–
Marsch/Lauf, der Österreichpart des Supermarathon Wien – Bratislava – Budapest, die Para–
Ski–WM, Welt– und Europacup der Meister, sowie Junioren–WM im Fallschirmspringen,
bzw. die Tanz–WM in der Lateinischen Formation – um nur einige zu nennen – zeichnet das
Prädikat „Markenqualität aus dem Hause Heeressport“ aus. Wohlgemerkt mit großer
Unterstützung/Förderung des Bundesheeres, denn ohne Heer geht im ÖHSV überhaupt nix!
In die gleiche Qualitätsskala sind die errichteten HSV–eigenen Sportanlagen/Sportstätten
(weit über 150!) einzureihen, die selbstverständlich der Truppe für die Körperausbildung und
Sport der Soldaten zur Verfügung stehen.


Im BSO–Garten …
… kommt die Knospe der ÖHSV–Rose nicht so richtig zum erblühen. Doch dass kann sich
rasch ändern. Ändern, in dem die BSO–Gärtner mit Dünger, Pflege und guten Willen ihr den
Statuts „ordentliches BSO-Mitglied“ beimischt, wobei vom ÖHSV immer der Verzicht auf
Sport–Fördermittel betont wurde – nicht aber ein Mitspracherecht (Sitz + Stimme in der
Bundessport–Vollversammlung) im österreichischen Sport, dass ihm als außerordentliches
Mitglied (seit 16. 3. 1974) verwehrt ist.

Langsam wär´s an der Zeit, dass die BSO–Gärtner sie zum erblühen bringen. Haben ja doch
die letzten Jahrzehnte bewiesen, dass der ÖHSV heute ein bestimmender Faktor des
österreichischen Sports ist. Die Basis dafür sind die Förderungs– und Unterstützungsmaßnahmen
des Bundesheeres imalt
administravien/organisatorischen Bereich. Sowie seine drei
(Sport–)Pfeiler Förderung des Spitzen–, Leistungs– und
Breitensport.


Mit Optimismus in die Zukunft
Der heeressportliche Rosengarten wird in den nächsten
Jahrzehnten weiter blühen. Gehegt und gepflegt mit
„grünen (Sport–)Händen“ der weit über 1.000
„ehrenamtlichen“ HSV–Gärtner auf Basis gegenseitiger
Hilfe und Verständnis. Daraus ergibt sich die logische


Konsequenz, dass es sich lohnt, für den österreichischen Heeressport und das Bundesheer
einzusetzen – und sei es auch nur mit dem „Kampfmittel“ HEERESSPORT!
Gemeinsam wird der eingeschlagene Weg, sich weiterhin positiv am Geschehen und
Entwicklung des österreichischen Sports aktiv mitzuwirken, fortgesetzt. Jeweils im Rahmen
der ihnen gebotenen Möglichkeiten mit dem Ziel, den Gedanken der Landesverteidigung in
der Bevölkerung auf dem „Wege des Sports“ zu vertiefen. Daher ist es rechtens, dass das
Bundesheer den ÖHSV finanziell und materiell im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten
im Sinne seines wehrpolitischen Auftrages, als Bindeglied Heer – Zivilbevölkerung zu
agieren, unterstützt. Schließlich ist es ihm nur mit Heeresunterstützung möglich, diesen Auftrag
zu erfüllen.

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