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Gen i.R. Karl MAJCEN,

dem Fürstenfelder Fußball– und Basketballtalent, Generaltruppeninspektor und
längst dienenden Präsidenten des ÖHSV?


Ein prägnanter Charakterzug des Menschen Karl Majcen: Vom „Hilfsgendarmen“ zum „Generaltruppeninspektor“ –  ein Weg in Konsequenz und Prinzipientreue!
Weitreichendes Verständnis und hohes Engagement sowie 16 Jahre „voller“ Einsatz für den österreichischen Heeressport prägen sein Leben. Dazu zählt seine Liebe zur Musik, Literatur und Kunst zum Aufbau seiner Kräfte, wie zur Entspannung. Villachs Paracelsussaal Majcens Schicksalsort: Standesamtliche Hochzeit 1956 – Wahl zum Präsidenten des ÖHSV 1988 – Präsidentenrücktritt 1999.

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  Foto: HBF/Rauscher


Die heeressportliche Präsidentenlaufbahn von Gen i.R. Karl Majcen, eines Leistungsträgers der Extraklasse für Körper, Geist und Seele, war geprägt von menschlicher Wärme, Sportverständnis und seinem persönlichen Markenzeichen der besonderen Qualitätsstufe, seinem vollen Einsatz für eine übernommene Aufgabe.

Seine gute Laune, sein Optimismus, seine Zuversicht waren ansteckend für die gesamte (Sport–)Familie Heeressport. Denn gerade er war es, der uns immer wieder Mut zugesprochen und den Weg gezeigt und immer eine Problemlösung parat hatte.

Das Resümee: Er hat den ÖHSV–Luxusliner mit starker Hand sicher durch so manches (Sport–)Gewitter, Sturm und hoher See gesteuert.   

Ein rekordverdächtiger (Majcen–)Hammer
Sport, Bewegung hat das Leben „unseres“ Langzeitpräsidenten, einer Persönlichkeit mit  Charisma und Führungsqualität der Sonderklasse wesentlich mitbestimmt.

Der Grazer Karl Majcen – und nicht wie viele glauben der Fürstenfelder (dorthin übersiedelte er erst 1939) – war von Jugend an ein Sportbegeisterter mit Seltenheitswert in den vielfältigen  Facetten des Sports; auch in seinen drei Heeressportfunktionen, wie uns die ÖHSV–Statistik beweist:

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Fotos: W. Speckner (2)  

 

► 16 Jahre Präsident im österreichischen Heeressport, davon 5 Jahre des HSV Wien, 9 Jahre des HSLV Wien, und 11 Jahre des ÖHSV, sind mehr als rekordverdächtig.
► Eine Steigerungsrate von 5 auf 9 Heeressport–Landesverbänden (HSLV), von 75 auf 95 Heeressportvereine (HSV), von 461 auf 588 Sektionen, sowie von 23.87 Mitgliedern auf 27.931.
► Das Abschiedsgeschenks (Telefon mit Faxgerät) der österreichischen Sportjournalisten (einmalig, jedenfalls sensationell) anlässlich seiner letzten Pressekonferenz als ÖHSV–Präsident, Ende November 1998, in der  Wiener Stifts–Kaserne.

Passend dazu, das Abschiedsgeschenk des HSLV Wien, der Rekordhammer von Hammerwerfer StWm Heinrich Thun.


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Majcen war ein Präsident für alle und besonders der Nachwuchs lag ihm am  Herzen.
Da holte er sich gerne Tipps und bewies prompt sein Können als Zillenfahrer im Melker Donauarm.



Wie gesagt: Sport gehörte zu seinem Leben, schon von Jugend auf. Dies beweist u.a., dass er
► als Maturant 1952 an Stelle der Maturareise ein Fußball–Trainingslager der steirischen Jugendauswahl in Schielleiten vorzog.
► in der Fürstenfelder Basketball–Schulauswahl fleißig Körbe austeilte und im Tischtennis seinen Mann stelle, sowie
► auch im Klubfußball tätig war. 
 
Damit war aber 1952 Schluß mit lustig. Karl Majcen entschied sich statt Chemiestudium, sowie aktiver Sportlaufbahn für den Eintritt in die B–Gendarmerie und dann den Offiziersberuf, auch mit Blick auf sportliche Leistungen.

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  Foto: Vzlt K. Pavlis
Majcens
Präsidentschaft
ein Rekordwurf im
wahrsten Sinne des
Wortes.  


Sein Verdienst …
… der unbändige Glaube an das Gute an der Sache, an das Gute im Heeressport, für den er als Militärkommandant von Wien, und dann als Generaltruppeninspektor des Österreichischen Bundesheeres, unermüdlich  gekämpft und es meisterlich verstanden hat, den menschlichen Faktor des Heeressports immer wieder hervorzukehren, so dass wir in unserem Wirken und Tun nie darauf vergessen haben. Das ist sein Verdienst.  Verdienst des Menschen, Freundes und Kumpel Karl Majcen.

Christlich–humaner Auftrag …
...  war und ist sicher mit ein Grund seiner einmaligen Persönlichkeit, gestärkt durch seinen gelebten Glauben an Gott und das Gute im Menschen. Vorgelebt in den  zwischenmenschlichen Beziehungen das Grundelement von Vertrauen und Verstehen. Bewiesen in der bewussten Förderung der Militärseelsorge in Österreich und sein aktives, führendes Wirken – über die Grenzen hinaus – im „Apostolat Militaire International“. Denn Leben und Freiheit zu verteidigen, ist für Gen i.R. Karl Majcen keine Leerformel oder ein Abstraktum, sondern ein christlich–humaner Auftrag.

Aber alles, nur kein Funktionärsmulti …
… im Gegenteil: wenn Gen i.R. Majcen einmal eine ehrenamtliche Funktion übernahm, hat er diese im mit vollem Einsatz und Engagement wahrgenommen. Dies gilt auch für die Zeit seines Ruhestandes (u.a. Präsident der Freunde der Basilika Mariazell, Mitglied der Kommission IUSTITIA et PAX, Präsident der Gesellschaft für politisch–strategische Studien, aktive Mitgliedschaft in mehreren Vereinigungen). Dazu kommen seine Wortmeldungen (Lesebriefe, Gastkommentare etc.) zu aktuellen Problemen von Sicherheitspolitik und Bundesheer.

Auf die ÖHSV-Präsidentschaft dürfte er, wie auf seine Dienstzeit, mit Stolz und Freude zurückblicken.

HEERESSPORT: Unter Ihrer Präsidentschaft hat der ÖHSV die von Ihrem Schwager, GenMjr i.R. Striedinger, ausgearbeitete Org–Änderung auf Schiene gebracht. Fährt der Zug nach wie vor in die richtige Richtung?
MAJCEN: Angesichts der noch laufenden organisatorischen Änderungen im Bundesheer will und kann ich mich dazu nicht äußern. Ich hoffe aber, dass man vor lauter Sparbemühungen dem Sympathieträger  Heeressport keinen Schaden zufügt.

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Fotos: HBF/Pusch (3)
 „Thank you Mister
Präsident“ – Nachfolger
Gen Dr. Hötzl (li)
übernimmt das ÖHSV–
Kommando und dankt,
assistiert vom
Geschäftsführenden
Präsidenten, Oberst
Angetter (re) ...


 

Wie haben Sie es geschafft, trotz Ihrer dienstlichen Belastung und Verantwortung, auch noch die „ehrenamtliche (Chef–)Funktion“ des ÖHSV wahrzunehmen, ohne dass die Familie darunter leidet?
Das wohl auch deswegen, weil meine Familie von Anfang mitgetragen hat, dass ich Aufgaben immer ohne Blick auf Dienstzeitbegrenzung zu erfüllen bemüht war. In gemeinsamem Bemühen gelang es dennoch die Familie nicht zu vernachlässigen.

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  ... mit einem (Farbdrucker–)Präsent.

● Während Ihrer Präsidentschaft haben Sie 3 geschäftsführende Präsidenten verkraftet. War´s leicht oder gewöhnungsbedürftig?
Wenn´s stimmt, was eingangs über mich geschrieben wurde, dann war es im Blick auf die gemeinsamen Zielvorstellungen problemfrei.

Welches der 3 Highlights Ihrer Präsidentschaft, 25 Jahrjubiläum in Saalfelden, 30 Jahrjubiläum am Wiener Cobenzel, oder Ihr Abschiedsfest in der Villacher Rohr–Kaserne, hat Sie am meisten beeindruckt?
Emotional sicher die Verabschiedung.

Sie waren der Erste Militärkommandant von Wien, der nicht den Sozialdemokraten zuzurechnen war. Hatten Sie es dadurch schwerer als Ihre Vorgänger?
Ich hatte nie die geringsten Schwierigkeiten – vielleicht auch deswegen, weil man mir abnahm, dass ich meine Funktion nicht nach anderen Gesichtspunkten wahrnahm als der dienstlichen Notwendigkeit. Meine ausgestreckte Hand, hatte ich den Eindruck, wurde gerne ergriffen. So waren die Jahre in der Radetzky–Kaserne für mich eine schöne Zeit.


● Ein schon pensionierter San–UO des MilKdos Wien hatte dem ehemaligen Generalsekretär Ahammer bei seinem letzten Rehab–Aufenthalt in Bad Schallerbach verraten, dass Sie für ihn der beste und menschlichste Militärkommandant waren. Freut Sie diese Auszeichnung?
Natürlich freut man sich über ein solches Lob und ich danke auch dem Betreffenden sehr dafür.

● Sie haben immer für Ihre Mitarbeiter gekämpft, war´s nicht oft ein schwieriges Unterfangen?
Die Bürokratie hat es einem nicht immer leicht gemacht, aber ich habe diese Herausforderung gerne angenommen.

● Sport war Ihnen immer wichtig. So haben Sie zum ÖHSV–Abschied zum 5. Mal das ÖSTA in der Leistungsklasse geschafft. Und wo sind heute Ihre sportlichen Aktivitäten als Pensionist angesiedelt?
Dazu nur eine kurze Antwort: Ich habe anlässlich meines 75. Geburtstag nochmals das ÖSTA geschafft; vielleicht wird sich auch noch ein Versuch zum 80er ausgehen.

● Sie waren immer ein überaus aktiver Mann. Das Wort „Workaholic“ paßt so richtig in Ihr Lebens– und Laufbahnbild – heute schon ruhiger?
Ich glaube nicht, dass die Beschreibung „workaholic“ auf mich zutrifft. Es stimmt, dass ich Herausforderungen meist angenommen und den damit verbundenen Arbeitsaufwand auf mich genommen habe, aber ich war immer bemüht mich nicht zum Sklaven meiner Freude an der Arbeit machen zu lassen.

Wenn ich zurückblicke kann ich sagen, dass mir das auch  gelungen ist. Motto: „Man soll seine Sache ernst, sich selber  aber nicht zu wichtig nehmen!“

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Gen i.R. Karl Majcen hat
uns beispielhaft die
Richtung vorgelebt.
Danke Herr General!


 


● Sind Sie noch heute ein strenger Beobachter der ÖHSV–Entwicklung – Ihr Urteil?
Ich nehme natürlich Anteil am Geschehen und weiß das Bemühen im Verband gut durch die schwierigen Zeit zu  kommen zu würdigen. Bezüglich der Unterstützung von der dienstlichen Seite höre  ich manchmal allerdings den Ausdruck von Sorge.

 ● Ihre Wünsche an den ÖHSV zum 45jährigen Verbandsjubiläum?
Eigentlich habe ich meinen Wünschen zum 40er nichts hinzuzufügen. Sie wiederzulesen könnte daher interessant sein. Beim 50er hoffe ich dabei sein zu können, um zu sehen was erfüllbar war.

Auf den Nenner gebracht
Gen i.R. Karl Majcen hat uns immer wieder aufgerichtet,  wenn wir einmal verzweifelt waren, oder das Ziel aus den Augen verloren.

Da paßt so richtig das Schlußstatement der Villacher (Ahammer–)Laudatio: „Ich danke dem Herrgott, dass er mit die Gnade geschenkt hat, Sie als Mensch und Freund kennen– und schätzenlernen zu dürfen. Dass ich 16 Jahre mit Ihnen gemeinsam den oft dornigen Weg des ÖHSV Seite an Seite zurücklegen durfte“, und mit den Worten schloss: „dass Sie der Herrgott dafür mit einem noch langen, gesunden Leben in Glück, Freude und Zufriedenheit im  Kreise Ihrer so geliebten Familie belohnt“.

Quellennachweis:
Festschrift der LVAk zum 60. Geburtstag von Gen K. Majcen /Gen.Dir. Dr. Hannes Sassmann; Zeitschrift Heeressport/Heft 3/1999.

1/2012

 


Das (Majcen–)Curriculum
Geboren am: 08 06 1934 in Graz, Sternzeichen Zwilling
Wohnhaft in Bisamberg
Familienstand: verheiratet, 1 Tochter/2 Söhne
ET: 04 08 1952 zur B-Gendarmerie in Straß
Oktober 1953 – Februar 1956 Offiziersausbildung an der Offiziersakademie Enns
01 01 1982 – 30 09 1990 Militärkommandant von Wien
29 06 1983 – 09 03 1992 Präsident des HSLV Wien
17 03 1986 – 04 11 1991 Präsident des HSV Wien
09 06 1988 – 27 05 1999 Präsident des ÖHSV
01 10 1990 – 31 12 1999 Generaltruppeninspektor 
28 05 1999 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des ÖHSV anlässlich des 32. ordentl. Verbandstages in Villach
03 12 1999 Verleihung des Ehrenzeichens des ÖHSV
01 01 2000 – dato (Sport–)Pensionist


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