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HR Obst i.R. Bruno BINDER,

dem
ÖHSV–Tenor von „O sole mio?“

 


27 Jahre voller Einsatz für den Heeressport + Sport im Bundesheer: Ein Sportmulti par excellanze!
Vom Rechnungsbeamten in der Buchhaltung des BMLV zum Militärsportchef – vom 2. Sportwart zum geschäftsführenden Präsidenten des ÖHSV.
Vom Freizeittapezier und Hobbyjäger zum Gran Canaria– und Thailandfan.
Seine 3 großen Lieben: Gattin Traude, Tennis und Jagd.
Nach 40jähriger Dienstzeit, 5 Monaten und 15 Tage vom Bundesheer in den wohlverdienten Ruhestand mit krönendem Karriereende: Hofrat & (Sport–)Pensionist!

 

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Fotos: HBF

 

Der Waldviertler Bua aus Waidhofen/Thaya hat beim Heer + Heeressport eine Bilderbuchkarriere hingelegt, wie keiner vor und nach ihm!

Exerzieren und Kommandieren lernte er am FlH Hinterstoisser in Zeltweg. Sesshaft wurde er dennoch nie so richtig im steirischen Murtal, obwohl Bruno in seiner militärischern Laufbahn als Milizoffizier immer wieder Zeltweg heimsuchte. D.h.: Zeltweg wurde sein militärischer Zweitwohnsitz.

In Wien landete er in der Buchhaltung des BMLV, mit Schreibtisch und Rechenmaschine in der Stift–Kaserne, dann in der Taborstraße am Donaukanal und Endstation war das Armeekommando, bzw. die Sektion III im BMLV. Und auch im KdoGeb General Körner an der Hütteldorferstraße wurde er nicht alt. Auf sein Betreiben übersiedelte das Sportreferat (inklusive Generalsekretariat des ÖHSV) im Oktober 1989 in die Mil. Liegenschaft Breitensee. 

Bis Breitensee war´s für HR Oberst i.R. Bruno Binder ein weiter Weg, vom Rechnungsbeamten zum Sportchef.

Funktionärsstart mit Pioniertat
Seine sportliche Funktionärskarriere startete Bruno Binder Anfang der 70er Jahre als sportlicher Leiter der Sektion Tennis des HSV Wien und schon bald hatte er als Sektionsleiter sein schwierigstes Match zu bestreiten.

Gleich vorweg: Er verließ als Sieger den Centercourt mit einer heeressportlichen Pioniertat: Der ersten Tennis–Traglufthalle auf einem, dem HSV Wien gewidmeten Areal der Sportanlage der Wiener Maria–Theresien–Kaserne, die nach ihrem Innsbrucker Ersteinatz bei den Olympischen Winterspielen in Wien/Hernals beim Post SV gemütlich dahin schlummerte.

Der Wechsel von Hernals nach Hietzing hat ihr anscheinend recht gut getan, denn sie dient noch heute als Winterdomizil für die große Wiener Tennisfamilie, die in der kalten Jahreszeit bei Eis und Schnee, lieber das Racket schwingt, als auf hart gefrorenen Pisten ihre Schwünge in den Schnee setzen (Anm.d.Red.: Auch der Autor dieser Zeilen hat in der Traglufthalle sein Hallendebüt versucht. Jawohl versucht! Denn er hat mehr den roten Tennissand um geschaufelt, statt die weiße Filzkugel über´s Netz zu schupfen!).

Die Folgen:

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  Fotos: ZVG/Privat (2)
Volltreffer: „Weidmanns
Heil“ und vom Waldviertel
auf eine …


Das (Binderische–)Traglufthallenprojekt war das Startzeichen für den sich rasant entwickelnden Bauboom im Heeressport. Verbunden mit Binders Laufbahnkarriere. Er kehrte der Buchhaltung den Rücken und landete in Gen Bernadiners Armen, der ihn im Dezember 1974 zum „Armeesportoffizier“ kürte.

Weiches Herz und harte Schale
HR Obst i.R. Bruno Binder kämpfte wie ein Löwe für den Militär– und Heeressport. Natürlich kamen da auch die Neider immer wieder aus ihren Schlupflöchern und freuten sich z.B. über das rasante Ende des von im de facto im Alleingang initiierten Austria–Freizeit–Pool (AFP) in
den 90er Jahren.

Bruno hat keinen Bock geschossen. Wegen ihm mussten keine sauren (Sport–)Wiesen trocken gelegt werden. Er ging geradlinig seinen Weg und dabei lernten ihn seine Gegner/Neider als Kämpfer „mit Herz und harter Schale“ kennen. Und ging´s einmal Richtung Sackgasse, dann ließ er seinen Charme und Witz aufblitzen – und schon war´s um die Gegnerschaft geschehen. Aus Gegnern wurden Freunde und Förderer des Heeressports!

Aber seine Spontanität hat nicht immer Anklang gefunden. Sie war ein Markenzeichen „Made by Binder“, wie z.B. als er in Saalfelden 1992 beim Jubiläumsverbandstag „25 Jahre ÖHSV“ seinem Generalsekretär mit einem Lamy–Füllhalter als persönlichen Dank für seine Arbeit überraschte. 

„Bruno hat in seinen 27 Jahren am Schaltpult des Militär– und Heeressports viel bewegt. Und ohne seinen engagierten Einsatz hätten wir vieles nicht erreicht. Dienstlich ebenso wie im Heeressportverband“ attestierte ihm am 29 04 1997 bei seiner Abschiedsparty dankend der Leiter der Sektion III im BMLV, Gen Gerald Propst.

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… Schifferlfahrt mit Captain
Bruno in Grado an der Adria


 

ÖHSV–Hits …
… in Schlagworten waren u.a. die/der/das

► legendären ÖHSV–Tennis-Kurse in den Bundessportschulen Schielleiten, Faak/See und Obertraun, die er als BFW Tennis des ÖHSV organisierte.
► jährlich gefeierter Soloauftritt beim
gesellschaftlichen Abend im Zuge der
Verbandstage des ÖHSV als Tenor, mit dem
Lied: „O sole mio“ von Di Capua.
► ÖHSV–Flaggschiff in den Jahren 1979 – 1989, ein Großraumbus, kostenlos zur Verfügung gestellt von der Fa. ÖAF Gräf & Stift
► mobile Wettkampfbüro des ÖHSV, ein von der INTERUNFALL Versicherung AG, kostenlos zur Verfügung gestellter Wohnwagen, der beim 23. ordentlichen Verbandstag des ÖHSV, am 21 06 1990 in Horn von den 109 Delegierten sofort auf den Namen B… Container getauft wurde.
► Neuorganisation des ÖHSV 1992, unter verstärkter Einbindung des HSLV.
► Einführung des ÖHSV–Ehrenringes in Gold für die erfolgreichsten HSV–SportlerInnen des Jahres 1996 (Anm.d.Red.: Leider aus Kostengründen 2003 eingespart!).

Nicht zu vergessen, sein Dressmannauftritt in Horn beim Verbandstag, anlässlich der Präsentation des neuen ÖHSV–Repräsentationsanzug im Duett mit Generalsekretär Ahammer.

So nebenbei organisierte Bruno Binder Militär–Welt– und Europameisterschaften des CISM in Österreich am Fließband und forcierte vor dem Fall des Eisernen Vorhangs die Sportkontakte mit Armeen des Warschauer Paktes.

Höhepunkt und Abschluss seiner militärischen CISM–Laufbahn war ohne Wenn und Aber die 1998 in Baden stattgefundene CISM–Generalversammlung.

Seine legendären Sprüche …
…  sind heute noch lebende (Binder–)Geschichte. Er war immer vorlaut, gespickt mit einem guten Mutterwitz!


► als Oberleutnant im Offizierskasino am FlH Hinterstoisser in weinseeliger Runde das Glas erhob, und die Anwesenden aufforderte, auf seinen Vater anzustoßen. Auf die Frage eines Oberst: „Was war ihr Vater“, kam die (Bruno–)Antwort: „Finanzbeamter in Waidhofen/Thaya!“

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  Foto: K. Ahammer
Mit einem
lächelnden und
einem weinendem
Auge packte HR
Binder seine
Tasche Ende April
1997

► bei der Ernennung des Sekretärs des ÖHSV1971, anlässlich des 4. ordentlichen Verbandstages des ÖHSV, in der Schwarzenberg–Kaserne Siezenheim), auf die Frage von Oberst Gamringer/ Präsident des HSV Zeltweg, ob der damalige Oberwachtmeister auch eine rote Hose bekommt? Kam schlagartig von Binder die Antwort: „Die haben wir schon im Auto, wenn der Antrag durchgeht!“

Vom Italien– zum Thailand– und Gran Canaria–Fan   
   
Natürlich braucht auch ein Multi–Funktionär seine Ruhepause. Und die gönnte sich unser Herr Hofrat jahrelang mit seiner Gattin Traude in Positano, einer Halbinsel von Sorent, in Italien mit einem guten Glaserl Wein und Erholung am Meer in seinem  Boot.

Doch die Sorent–Jahre sind vorbei. Heute bevorzugt Familie Binder Thailand, San Agustin auf Gran Canaria und Grado an der Adria, wobei für Sie Gran Canaria im Spätherbst Priorität Nr. 1 hat.

Und natürlich geht der Herr Hofrat nach wie vor regelmäßig auf Pirsch. Und sein Trophäenzimmer im schmucken Häuschen in Perg/OÖ, ist der Beweis seiner Treffsicherheit. Egal ob Hirsch, Reh, Wildschwein oder Rebhuhn; alles ist vertreten!

Da fragt man sich schon: „Hat er dazu noch Zeit, bei seinen zahlreichen sportlichen (Pensions–)Hobbys Tennis, Skifahren, Schwimmen, Radfahren, Reisen und Gartenpflege?

Anscheinend geht´s sich aus, wie auch sein derzeitiges Pendlerleben Wien – Perg.

HEERESSPORT: War Ihr erster Kontakt mit dem HSV Wien/Sektion Tennis, ausschlaggebend für Ihre spätere Funktionärskarriere?
BINDER:
100 %ig. Oberst Schulz (Anm.d.Red.: KasKdt der Wiener Maria–Theresien–Kaserrne in Hietzing; berühmt als Mopedfahrer durchs Kasernenareal) als damaliger Sektionsleiter Tennis des HSV Wien hat mich Mitte der 60er Jahre zu seinem Nachfolger überredet und so bin ich in den Fußstapfen des (Sport–)Funktionärs gelandet.

Er und der Ahammer Kurtl haben es geschafft, mir eine Funktion im ÖHSV schmackhaft zu machen.

* Haben Sie um eine Funktion im ÖHSV ersucht, oder wurden Sie gebeten?
Mehr gebeten, bzw. ist mir alles zugeflogen. Meine ersten Schritte im Verbandsvorstand des ÖHSV waren 1970 der „2. Sportwart“ und ein Jahr später der „Schriftführer“, auf Empfehlung von Generalsekretär Ahammer. Dann ging´s Schritt für Schritt aufwärts in der Karriereleiter.

* Der Sprung vom Rechnungsbeamten zum Sport–Multi ist vergleichbar mit einem Sprung ins kalte Wasser. War´s sehr kalt?
Erfrischend möchte ich sagen, denn es war ein beiden Bereichen (ÖHSV & Sport im Bundesheer) ein Neubeginn einer Ära, die sich im Endeffekt als überaus positiv entwickelt hat. Von der Schaffung einer „Vorschrift für Körperausbildung“, bis hin zum ÖHSV–Förderungserlass unter Armeekommandant, Gen Ernest Bernadiner, unterzeichnet vom damaligen Verteidigungsminister Otto Rösch. Und der ist meiner Meinung nach noch heute Grundlage der Förderungsrichtlinien des BMLVS für den Heeressport.

* Sie haben in all den Jahren viel erlebt. Positives und negatives. Was war aus heutiger Sicht Ihr positivstes Ereignis in Ihrer 27jährigen ÖHSV–Laufbahn?
„Die Neuorganisation des ÖHSV!“ Mit der zum 25jährigen Jubiläum des ÖHSV (1992) statutarischen Festlegung, die Heeressport–Landesverbände (HSLV) administrativ, wie organisatorisch, verstärkt in den ÖHSV einzubinden. Und plötzlich waren die Militärkommandanten Präsidenten der HSLV.

Ebenso die Verbandszustimmung zur Gründung von Zweigvereinen einzelner starker Sektion der HSV.

In Summe ein Durchbruch und Start in eine neue Epoche des ÖHSV, sowie Angleichung unserer Verbandsstruktur an die Strukturen des österreichischen Sports!

* Man trifft Sie immer wieder am Tennisplatz. Wie schaut´s mit den anderen Hobbys aus, außer der Jagd, die ja Ihre große Leidenschaft ist?
Als Pensionist genieße ich das Reisen in vollen Zügen. Es ist für mich und meine Frau schon mehr als ein Hobby. Bevorzugte Destinationen sind Gran Canaria, nach wie vor Italien und Thailand.

* Bei den ÖHSV–Veranstaltungen, z.B. den Verbandstagen, sieht man Sie selten. Warum die persönliche Abstinenz und pflegen Sie heute noch Verbindung/Kontakte zum ÖHSV?
Selbstverständlich habe ich noch losen Kontakt zum ÖHSV. In erster Linie mit Generalsekretär, Vzlt Alexander „Jolly“ Lang. Aber aufgrund meiner vielen Reisen und Zweitwohnsitz in Perg in OÖ, habe ich wenig Gelegenheit Veranstaltungen des ÖHSV zu besuchen. Wenn´s sich aber ausgeht, bin ich vor Ort!

Letzte Frage: Wie fühlt man sich als (Sport–)Pensionist?
Stress pur und seit 16 Jahren weis ich, was Gehorsam heißt!

Ich genieße die Pension mit meiner Frau in vollen Zügen.

6/2013

 


Das (Binder–)Porträt
Geboren am: 10 04 1937, Sternzeichen Widder
wohnhaft in Wien und Perg/OÖ
Familienstand: verheiratet
ET: 15.10.1956 zur FlHKp in Zeltweg.
1969 – 1979 Bundesfachwart Tennis des ÖHSV
14.12.1970 – 22.04.1997 Vorstandsmitglied des ÖHSV
14.12.1970 – 23.04.1971 2. Sportwart des ÖHSV
23.04.1971 – 12.06.1980 Schriftführer des ÖHSV
1973 – 1982 Chefredakteur der Zeitschrift HEERESSPORT
01.12.1974 – 31.04.1997 Armeesportoffizier/Leiter Sportreferat des BMLV
12.06.1980 – 22.04.1997 Geschäftsführender Präsident  des ÖHSV
01.01.1982 – 31.12.1984 2. Adjutant des Armeekommandanten, Gen Ernest Bernadiner
1984 – 1993 Initiator und Chefredakteur der Zeitschrift ARMEESPORT/SPORT im HEER
1994 – 1998 Chef der Österreichischen CISM–Delegation
04.06.1997 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des ÖHSV anlässlich des 30. ordentl. Verbandstages in Bleiburg
30.04.1997 – dato (Sport– )Pensionist
15.12.1997 Verleihung des Ehrenzeichens des ÖHSV
            


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