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GenMjr i.R. Rudolf STRIEDINGER,

dem braven Soldaten Schwejk & Langzeitpräsident des ÖHSV?

Die Antwort wie aus der Pistole geschossen: Ein PCFreak 1. Klasse und Weltreisender mit seinem Wohnmobil; aber immer online!

1988 auf 5 Jahre Übersiedlung von Wien in die ehemalige Villa des ungarischen Ministerpräsidenten Imre Nagy (1953 – 1955 und 1956 während des Ungarnaufstandes) nach Budapest.

Während seiner 10jährigen Präsidentschaft hat GenMjr i.R. Striedinger den ÖHSV ein überaus positives Image verpasst, dass ihm als wehrpolitische Plattform des Bundesheeres in und außerhalb des Heeres noch heute präsentiert!


GenMjr i.R. Rudolf Striedinger war ein äußerst beliebter Sportfunktionär. Ein Mann, der es in seiner 10jährigen Präsidentschaft ausgezeichnet verstanden hat, den ÖHSV und seine Vereine bei allen Schwierigkeiten – egal auf welchem Gebiet – auf Erfolgskurs zu halten.

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  Foto: ÖHSV-Archiv

Daraus resultiert, der …

… einmaliger Bilderbuchaufschwung des ÖHSV …

… von 59 HSV mit 280 Sektionen und 16.617 Mitgliedern auf 5 HSLV, 75 HSV, 461 Sektionen und 23.870 Mitgliedern. Diese 10 Jahreszahlen sprechen ja eine mehr als deutliche Sprache seiner Qualität.

Dazu kommen noch 27 Olympiateilnehmer + 217 WM–Teilnehmer, sowie unzählige österreichische Meister und Staatsmeister. Dabei zieren Weltrekordler wie Zgf Andreas Felder 1986 am Kulm mit 191 Metern im Skifliegen, bzw. OStv Lothar Heinrich in München mit 398 Ringen im Gewehrschießen, kniend Bewerb, die heeressportliche Erfolgsbilanz der Striedinger–Ära.

Der Grundstein dafür lag in seiner sachlichen Verbandsführung, gepaart mit seinem menschlichen und sportlichen Verständnis gegenüber allen Funktionären und Aktiven.

alt


Fotos: Privat/ZVG 3
Genießt mit „seiner“ Resi
das Pensionistendasein
in
Feld am See.



Seine heeressportliche Erfolgsstory ist …

… u.a. geprägt von der Konsultierung aller Verbandsangelegenheiten zwischen dem BMLVS, BKA und der BSO.

Verbandsintern die Einführung der jährlichen Sportlerwahl des ÖHSV, die vertraglich geregelter Sportkontakt mit dem Ungarischen Militärsportverband MHSz–Budapest (1978 – 1989), notwendige Neuregelung der Beistellung von HKfz für HSV sowie Widmung mil. Liegenschaften zur Errichtung von HSV–Sportanlagen.

Nicht zu vergessen: GenMjr Striedinger war Mitbegründer des ÖHSV–Tennis–Jugend–masters und man kann rückblickend mit ruhigem Gewissen sagen, dass gerade ihm als Offizier, Sportfunktionär und aktiver Sportler die Jugend– und Nachwuchsarbeit der HSV ganz besonders am Herzen gelegen ist.

alt
 

„Kameraden aufs Pferd“:
GenMjr
Striedinger mit
Reiterlegende
Oberst i.R.
Peter Lichtner-Hoyer
und
Gattin.

GenMjr Striedinger war Offizier mit Leib und Seele. Kam über die Gendarmerie zur B–Gendarmerie (Oktober 1953 in Enns; gleichzeitiger Start seiner Offiziersausbildung) und landete mit Aufstellung des Bundesheeres der 2. Republik beim Heer (27 07 1955 in Spittal/D. als Offiziersdiensttuender Zugskommandant) und wir erinnern uns nur bruchstückhaft an seine Karriere vom Abteilungsleiter im BMLV zum Militärattaché in Ungarn und Bulgarien. Ebenso an seine Nichtberücksichtigung der Bewerbung als Militärkommandant von Salzburg. 

Gut und gerne erinnern wir uns an sein Kärntendomizil in Feld am See, wo er sich auch vom Verbandsvorstand nach seinem Wechsel nach Budapest „privat“ verabschiedete und ihm der ÖHSV dankte. So ist´s auch klar, dass GenMjr Striedinger schon mit seinem Surfbrett am Feldsee herum surfte, als Surfen noch nicht olympisch war. Wäre es zu seiner Anfängerzeit schon gewesen, vielleicht hätte dann unser Langzeitpräsident noch die Olympia–Quali geschafft!

HEERESSPORT: ● Unter Ihrer Verbandsregie hat der ÖHSV seine weitreichende Strukturänderung beschlossen. War dies ein leichtes Unterfangen?

alt


Foto: ÖHSV-Archiv
Am 09 06 1988 übergab
GenMjr
Striedinger nach 10
Jahren
das ÖHSV-
Kommando an Schwager
Gen Karl Majcen.

STRIEDINGER: Sicher nicht und wurde mit der Gründung des ersten Heeressport Landesverbandes (HSLV) in Salzburg (Anm.d.Red.: 28 06 1980) gestartet. Doch wie die erfolgreiche ÖHSV–Geschichte beweist, war es der richtige Weg zu einer gestrafften, effizienten Verbandsführung. Und im Laufe der Jahre sind die Zweifler spätestens mit der Beschlussfassung 1991 in Aigen/E. (14 06) und Umsetzung 1992 in Saalfelden (12 06) –  verstummt. Mit einem Wort: Sie hat sich bewährt!

Gibt es einen ganz besonderen Höhepunkt ihrer 10jährigen ÖHSV–Präsidentschaft?

Das beantwortet sich nicht so einfach, weil es viele Höhepunkte gegeben hat und ich möchte keinen dieser „hintanstellen“. Natürlich gehören dazu die Verbandstage, die von den gastgebenden Vereinen immer vorbildlich ausgerichtet wurden und an die ich mich heute noch immer sehr gerne erinnere. Aber auch wenn eine Sportmeldung einen unserer HSV–Athleten genannt hat, war es für mich ein Höhepunkt. Ebenso an viele Verbandsmeisterschaften, die ich oft und gerne besucht habe, erinnere ich mich – also gehören sie auch dazu.

Als Sportoffizier des Bundesheeres waren Sie Pionier der heutigen Sportausbildung im Heer. Ihr Urteil zu damals und heute?

Als junge Leutnante (was kann man sonst als Leutnant sein) waren Arthur Zechner und ich die ersten Offiziere des neuen Bundesheeres, die als „Versuchskaninchen“ 1958 zur viersemestrigen Sportlehrerausbildung entsandt wurden. Nach Absolvierung hat jeder von uns in seinem Aufgabenbereich das erlernte Wissen und Können in die Praxis umgesetzt. Arthur an der HSNS und ich als Lehrer an der Theresianischen Militärakademie. Von diesen Wirkungsstätten gingen die Impulse in den Sportbetrieb des österreichischen Bundesheeres. Bei der HSNS durch entsprechende Kurse und Schulungen, sowie der Erarbeitung von Vorschriften. An der Militärakademie durch die Ausbildung der Militärakademiker zu zukünftigen „Sportvermittlern“.

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  Striedingers sportlicher
Rollentausch: Vom
Centrecourt auf die Berger
mit Wanderstecken
statt
Racket. Im Bild mit Tochter
Elisabeth.

Ein Urteil zu damals und heute maße ich mir nicht an, da ich die jetzige Lage im Detail nicht kenne. Was ich aber weiß, ist die Tatsache, dass sich der Sport aus der Improvisation wegbewegt hat und heute in einem gefestigten sportwissenschaftlichen und sportmedizinischen Rahmen bewegt.

Sie sind uns als exzellenter Tennisspieler noch bestens in Erinnerung. Ebenso Ihre Gattin Theresia. Schwingen Sie noch immer im Duett das Racket?

Wir alle haben ein Ablaufdatum und da ich mich im 79.sten Lebensjahr befinde, haben sich für uns beide die aktiven Tennisjahre verabschiedet.


Gibt es außer Tennis und Surfen noch eine Lieblingssportdisziplin, die Sie uns bisher verheimlicht haben?

Was wir für uns in den letzten Jahren entdeckt haben, ist verstärkt das Wandern mit „Stöcken“ in unseren heimischen Bergen. Das entspricht unserem Alter und dem Bedarf an Bewegung.


Wenn Sie auf Ihre Offizierslaufbahn zurückblicken, was war Ihre schönste Zeit, oder besser ausgedrückt erlebnisreichste Verwendung?

Dazu möchte ich sagen, dass ich mich in all meinen Funktionen wohl gefühlt habe. Der Abschluss meiner beruflichen Laufbahn als Militärattaché war aber sicher der Höhepunkt und enorme Bereicherung meines beruflichen, aber auch privaten Lebens. Jetzt noch – nach bald 18 Jahren – haben wir noch intensive Kontakte mit den damaligen Kollegen aus Budapest und treffen uns alle zwei Jahre irgendwo auf der Welt. Nächstes Jahr beispielsweise auf Sizilien.


War die Nichtbestellung zum Militärkommandanten von Salzburg ein Rückschlag ihrer Offizierskarriere?

Die Geschichte mit Salzburg war zwar eine momentane Enttäuschung. Ohne diese wäre ich aber nicht Militärattaché geworden und hätte so vieles versäumt.

Jetzt habe ich ja die Gelegenheit, das Leben eines Militärkommandanten bei meinem Sohn aus familiärer Nähe zu betrachten.


Sind Sie noch heute als Sänger des Wiener Männergesangsvereins tätig?

Schön, dass Sie mich das fragen! Ich singe noch immer mit Begeisterung als zweiter Tenor beim Wiener Männergesangsverein. Wir proben zweimal in der Woche und sind immer wieder im Einsatz. Reisen im wahrsten Sinne um die Welt. Neben etlichen Ländern in Europa sind die USA, China, Australien, Singapur, Malaysiern, Taiwan und Japan auf unserer musikalischen „Abschussliste“.

Was will man mehr?

Wir fassen zusammen:

GenMjr Striedinger war 10 Jahre der „ruhende und verlässliche Pol“ in der Verbands– und Geschäftsführung und zugleich „der“  Sparmeister für den Sport. So hat er es Jahr für Jahr geschickt verstanden, die Sportlerehrung des ÖHSV durch die Gewinnung eines Sponsors, der P.S.K., so billig als möglich zu gestalten und um bei den Reisespesen ebenfalls einzusparen, für den reisewütigen Generalsekretär ein HKfz/VW–Golf mit Wechselkennzeichen, beschafft.

Lieber Herr General, wird danken für das interessante Gespräch und hoffen, dass Sie weiterhin unfallfrei als Weltenbummler immer online unterwegs sind und Gast unserer Homepage www.heeressport.at bleiben.

10/2011

 

 

Das (Striedinger–)Portefeuille
Geboren am: 17.03.1933 in Klagenfurt, Sternzeichen Fisch
Wohnhaft in Wien
Familienstand: verheiratet, 2 Töchter/1 Sohn (= MilKdt von NÖ)
ET: 12.05.1952 zur Gendarmerie in der Oberen Fellach
16.06.1978 – 09.06.1988 Präsident des ÖHSV
1988 – 1993 Militärattaché in Ungarn und Bulgarien
09.06.1988 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des ÖHSV anlässlich des 21. ordentl. Verbandstages in Villach
12.12.1988 Verleihung des Ehrenzeichens des ÖHSV
01.04.1994 – dato (Sport–)Pensionist

 

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