Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

ADir i.R. RegRat OltdRes Kurt AHAMMER,

das Urgestein und Fossil des Heeressports?

 

Nach 35 Jahren als Diener des Heeressports (= 12.556 Tage) als letztes Urgestein & Fossil des österreichischen Heeressports (ÖHSV) mit leichter Wehmut am 4. Juni 2002 vom ÖHSV–Luxusliner von Bord gegangen.

Ausgezeichnet, geehrt und beschenkt mit den höchsten Auszeichnungen des Verbandes, die der ÖHSV zu vergeben hat, hat er nach  40jähriger Dienstzeit und 4 Monaten vom Bundesheer in die wohlverdienten Ruhestand gewechselt.

 alt

Mit Ahammer hat der österreichische Sport, ganz besonders der Heeressport und das Bundesheer, seine Galionsfigur (nach einem schweren Herzinfarkt am 7.5.2002, sowie nachfolgender Bypass–Operation am 29.10.2002) an seinem 60. Geburtstag in Pension geschickt.

Und unter seiner Regie entwickelte sich der ÖHSV vom (Dachverbands–)Schattendasein mit 4.034 Mitgliedern in 18 HSV rasant zu einem bedeutenden Träger des österreichischen Sports und positivem Imagetransporteur des Bundesheeres mit über 30.000 Mitgliedern in über 100 Vereinen.

Kein Wunder: Er sorgte als dessen Generalsekretär 35 Jahre mit Schwung, Elan, gepaart mit persönlichem Einsatz und großem Engagement für die rasante Aufwärtsentwicklung des ÖHSV. Hatte immer und überall seine Hände mit im Spiel, und sein Administrations–/Organisationstalent war weit über das Bundesheer hinaus bekannt.

 

Ein Streithansl und Häferl das leicht übergeht
alt
Foto: HBF
Ahammer war immer auf Draht und ..

 

Zynismus war sein (Funktionärs–)Credo. Aufbrausend, hektisch, übersensibel und einfühlsam. Er war eben ein „Streithansl“ mit allen Vor– und Nachteilen, der es verstand, sich als Intimkenner der österreichischen Sportszene zu etablieren und hat dabei immer seine Linie, die Linie des Heeressports und Sport im Bundesheer vertreten. Davon können Hunderte ein Lied singen. Auch davon, dass er sich über drei Jahrzehnt als „Häferl, das rasch übergeht“ behauptete; noch dazu ohne bleibende (Funktionärs–) Kratzer und hat 12 Verteidigungsminister – von Dr. Karl Schleinzer bis Herbert Scheibner – und 6 Präsidenten des ÖHSV – von GdA Werner Vogl bis Gen Dr. Friedrich Hötzl – verbraucht und loyal gedient.

Als Pressereferent des ÖHSV, sowie als Pressechef zahlreicher nationaler und internationaler Sportveranstaltungen der HSV und des Bundesheeres, zog er gekonnt auf der Medienorgel alle Register, und bewies sein sportjournalistisches Know–how als Verfasser von 3 Funktionärshandbücher des ÖHSV und Autor des Buches „Ein Blick in Österreichs Militär–(Sport–)Geschichte 1848 – 1938“; herausgegeben im Oktober 1997 zum 30jährigen Verbandsjubiläum des ÖHSV.

 

Und heute?

Seit 1. 2. 2003 genießt Ahammer seine Pension. Ist Stammgast bei seiner Internistin, OA Dr. Ulla Flegel (Anm.d.Red: Teilnehmerin im Hochsprung + Fünfkampf an den 16. Olympischen Spielen 1964 in Tokio), sowie im Reha Zentrum Austria der BVA in Bad Schallerbach. Sitzt täglich 20 Minuten auf seinem Hometrainer und achtet auf Bewegung, Ruhe und Stressverminderung; wenn´s geht, wie z.B. durch Bügeln oder Staubwischen!

 

HEERESSPORT: Klappt´s mit der Stressverminderung wirklich?

alt
 

Foto: Privat
… genießt die Pension.

AHAMMER: Wenn ich ehrlich bin, nicht immer. Doch es ist täglich ein Versuch wert und ich bemühe mich.

Ganz weg vom Geschehen?

Nicht wirklich. Natürlich verfolge ich die Entwicklung des ÖHSV mit großem Interesse. Ist doch klar. Schließlich ist er ja sowas wie ein Kind von mir und durch meine Funktion im HSV Zillenfahren Klosterneuburg (Anm.d.Red: Pressereferent), sowie laufender Kontakte mit GenSekr Vize Jolly Lang und vielen „alten“ Freunden, bin ich de facto am Laufenden und wundere mich immer wieder, dass seit meiner Pensionierung die Gegner des Heeressports geschlossen aus allen Röhren schießen. Das hat´s zu meiner Zeit nicht gegeben. Da wurde zuerst geredet, sachlich argumentiert, verhandelt und dann entschieden.             

Haben Sie noch viele Freunde aus dem Heeressportlager?

Ja, das ehrt mich ganz besonders, obwohl ich auch nicht immer den Wünschen der HSLV/HSV entsprechen konnte. Aber ich habe rasch gelernt, auch Nein sagen zu können und habe für jedes Nein Unmut und oft auch Wut geerntet. Doch damit musste ich leben, wie auch mit der Tatsache, dass man sich nicht nur beliebt machen kann, indem man Vorschriften/Richtlinien, bzw. Erlässe des Ressorts ignoriert!

● Bleibende Ressentiments gegen Ihre Person?

Nein, denn es ging immer um die Sache. Da hatte persönliches nichts verloren und ich bin z.B. mit RegRat Helmut Grumbeck und Vzlt i.R. Walter Wald, noch immer befreundet, obwohl wir uns so manche (Wort–)Gefechte geliefert haben.

alt

Worauf sind Sie besonders stolz?

In 1. Linie auf das (Sportplatz–)Wunder von Suva Reka, als das innovativste Sportprojekt Österreichs 2001, wofür ich von der BSO mit dem „SportCristall 2001“ am 19. 11. 2001, ausgezeichnet und der ÖHSV mit dem „Förderpreis“ der BSO und des BMöLS, in der Höhe von ATS 50.000,-/€ 3.634,-, belohnt wurden. Und ohne eine Wertigkeit vorzunehmen, auf die Schnelle die Zuerkennung des Prädikats IRONMAN des Triathlon an der „Rose am Wörthersee“ des HSV Klagenfurt, sowie der Vergabe der Biathlon–WM 2005 an den HSV Hochfilzen. Und nicht zu vergessen, die internationalen 3– und 5–Tage–OL des HSV Pinkafeld und unsere ÖHSV–Sportfeste 1972 in Eisenstad, 1975 in Villach und 1977 in Wr. Neustadt. Ebenso nicht unter meinem heeressportlichen (Geschichts)Teppich die Tatsache, dass ich u.a. Mitbegründer der offiziellen Verbandszeitschrift HEERESSPORT war und für 224 Ausgaben als leitender und von 1983 – 2001 als Chefredakteur für die redaktionelle (Solo–)Betreuung verantwortlich zeichnete.

● Und Ihr Freitzeitvergnügen als (Sport)Pensionist?

alt
 

Fotos: HBF (2)
Darauf kann er wirklich stolz
sein!

In erster Linie Ruhe, Nerven bewahren. Besuch von Thermen, wobei Bad Radkersburg für mich die Nr. 1 ist, ab und zu ein Beitrag für die Homepage des ÖHSV, Presseaktivitäten für den HSV Zillenfahren Klosterneuburg, Fotografieren oder mit dem Radl die Donauinsel unsicher machen, Schwimmen, Wandern und Reisen, z.B. nach Cran Canaria, Teneriffa, Paris. Und auf meinem Laptop ein Blick ins Internet und e-mail schreiben, bzw. versenden.

Ihr heutiges Resümee.

Mir hat´s immer richtig Spaß gemacht. Besonders die gute Zusammenarbeit mit den Sportjournalisten. Bin seit Jahren Mitglied von Sports Media Austria und privat pflege ich die Kontakte nach wie vor. Denn der eine oder andere hat ja bei mir im Büro seinen  Präsenzdienst abgeleistet und ich viel von ihnen gelernt. U.a. von Wolfgang Winheim (KURIER), Hubert Rieger (Sportchef der APA), Peter Linden, Christian Polak (beide Kronen Zeitung), Walter Unterweger (Österreich), Michi Kasper und Adi Niederkorn (beide Ö3 Sport).

In Ihrer (Funktionärs)Karriere waren keine Kratzer. Dafür dann 2006 der Klosterneuburger (Pensions)Knaller.

alt
 

Foto: Privat
Auch als Zillenwäscher
(!) macht Ahammer
noch  heute eine gute
Figur! Von Arbeit kann
eine Rede sein.

Das war kein Knaller! Schon eher ein lächerlicher „einstimmiger“ Vorstandsbeschluß des HSV Klosterneuburg. Betone: Des HSV Klosterneuburg und nicht des HSV Zillenfahren Klosterneuburg, betreffend Ausschluss wegen „vereinsschädigendem Verhalten“, am 20. 9. 2006, da ich als Pressechef der Sektion Zillenfahren (Anm.: Mitglied der Sektion Zillenfahren seit 15. 2. 2002) in von mir gezeichneten Medienberichten (NÖN Klosterneuburg, Der Soldat und Heeressport) aufgezeigt habe, dass die Zillenfahrer vom Präsidenten und seinem geschf. Präsidenten nicht entsprechend wahrgenommen wurden. 

Als Gegenschlag wollte mir der ÖHSV 2006 die „Ehrenmitgliedschaft“ demonstrativ bei der Sportlerehrung verleihen. Ging nicht, denn ich war zu diesem Zeitpunkt bereits seit Dezember 2002 Ehrenmitglied des ÖHSV. Und eine doppelte Zuerkennung gibt´s ja bekanntlich nicht! Auch heute kann ich nur noch über meinen Vereinsauschluss lachen. Geärgert haben sich viele – ich nicht. Nur gewundert und gelächelt!

Wir fassen zusammen:

So richtig fad wird ihm nie und der viel zitierte „Pensionsschock“ hatte bei ihm trotz Herzinfarkt nie a Chance!

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten, auch Ahammers Medaille: Eine glänzende, eine mattere.

Seine Art und Weise im Umgang mit Mitarbeitern, Freunden und Chefs kann man drehen wie man will, man kommt immer auf das gleiche Ergebnis: Er hat's verstanden, sein Kämpferimage von Jahr zu Jahr zu steigern. Selbstbewusst hat er in der Wiener Radetzky–Kaserne begonnen und früher als geplant das (Generalsekretärs–) Zepter aus der Hand geben müssen.

Dass unser "Kurtl" ein schlechter Mensch mit miesem Charakter war, kann niemand von uns unterschreiben. Das Gegenteil schon eher – vielleicht so mancher mit Vorbehalte. Doch eines muss man ihm zugestehen: Er hat nie für sich selbst, sondern in erster Linie für die Heeressport–Idee und die ihm so ans Herz gewachsenen Sportler gekämpft. Dafür gebührt ihm uneingeschränkt unser aller Dank und Anerkennung. Er war bis zuletzt ein Kämpfer für den Heeressport und das Bundesheer. Gewissenhaft, charmant und wenn´s sein musste kämpferisch bis zum Erfolg, entsprechend seinem Leitspruch:

 

„Aufgegeben wird nur ein Brief“.


1/2011

 

Das (Ahammer)Porträt
Geboren am 31.1.1943; Sternzeichen Wassermann
Wohnhaft in Wien
Familienstand: verheiratet, 2 Söhne
ET: 1.10.1962 zur FlTelKp 1 in Hörsching
21.12.1965 – 30.11.2002 Referent im Sportreferat des BMLV
18.1.1968 – 23.4.1971 Sekretär des ÖHSV
18.1.1968 – 10.6.1992 Vorstandsmitglied des ÖHSV
23.4.1971 – 4.6.2002 Generalsekretär des ÖHSV
10.4.1997 – 6.5.1998 Geschäftsführender Präsident des ÖHSV unter gleichzeitiger Wahrnehmung der Agenden des GenSekr und Pressereferent des ÖHSV
1.10.1998 – 30.11.2002 stv. Leiter von SPORT im HEER; u.a.
alleinverantwortlich der mil. ÖA in Sportangelegenheiten
31.1.2003 – dato (Sport–)Pensionist
20.9.2006 Ausschluss aufgrund eines „einstimmigen“ Vorstandsbeschluß des HSV Klosterneuburg wegen vereinsschädigendem Verhalten!
19.1.2007 – dato Pressereferent des HSV Zillenfahren Klosterneuburg

Heute 30

Gestern 231

Insgesamt 195438

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Geschäftsführung

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Bundesfachwarte

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x